In Abhängigkeit von der Bodenbeschaffenheit, des Untergrundes und ggf. einer Hanglage kommen drei prinzipielle Konstruktionsarten für die Unterkonstruktion für den Terrassenbelag in Frage.
Bei allen Unterkonstruktionen sollten immer dauerhafte Holzsortimente verwendet werden. Hierfür eignen sich besonders kesseldruckimprägnierte Kanthölzer. Der Aufbau der Unterkonstruktion folgt bei allen Konstruktionsarten dem gleichen Schema: Auf dem vorbereiteten, tragfähigem Untergrund werden die imprägnierten Kanthölzer mit einem Abstand von 40 bis 50 cm verbaut. Die spätere Befestigung der Terrassendielen auf der Untergrundkonstruktion erfolgt mittels spezieller, später nicht sichtbarer Befestigungssysteme oder von oben durchgeschraubt (bei Harthölzern unbedingt vorbohren!). Bei den nicht sichtbaren Befestigungssystemen ist im Normalfall ein Abstand zum Unterbau berücksichtigt, um Feuchtigkeitsnester zu vermeiden. Bei direkter Verschraubung der Dielen auf die Unterkonstruktionshölzer sollten unbedingt Abstandshalter zwischen der hölzernen Unterkonstruktion und den Dielenbrettern eingesetzt werden.

Hier liegt die Terrassenfläche auf gleicher Ebene mit dem vorhandenen Boden. Diese Konstruktionsvariante empfiehlt sich bei geraden, ebenen Flächen und bedarf in der Regel eines Aushubs um die entsprechende Bodengleiche zu erreichen. Untergrundvorbereitung: Die Verlegung erfordert einen Erdaushub in der Tiefe t: Belagsstärke + Unterbaustärke + Höhe der Drainage. Der Untergrund muss tragfähig sein. Daher ist ggf. eine Verdichtung des Untergrundes erforderlich. Anschließend wird der Untergrund (Erdreich) mit einem Wurzelvlies abgedeckt. Es folgt eine Drainage mit Kiesschicht. Anstelle der Kiesschicht können auch Gehwegplatten verwendet werden. 
Hier werden vorhandene befestigte Untergründe (z. B. Bodenplatten) genutzt, um hierauf die Terrassenkonstruktion zu setzen. Die Schwellenhöhe sollte 10 cm nicht überschreiten. Zwischen der Bodenplatte und den Kanthölzern sollten wasserableitende Auflagen/Abstandspads, z. B. Bautenschutzmatten, recycelte Kunststoffmatten eingefügt werden. Untergrundvorbereitung: Der Untergrund muss tragfähig sein. Daher ist ggf. eine Verdichtung des Untergrundes erforderlich. Anschließend wird der Untergrund (Erdreich) mit einem Wurzelvlies abgedeckt. Zwischen den Bodenplatten und den Kanthölzern der Unterkonstruktion sollten wasserableitende Auflagen/Abstandspads, z. B. Bautenschutzmatten, recycelte Kunststoffmatten eingefügt werden. 
